die Frage der Woche hat etwas pausiert, kommt nun aber in leicht geänderter Form zurück.
Statt einem neuen Thema für jede Frage, wird in diesem Thema jeweils zum Wochenstart (zumindest so geplant) eine neue Frage als “Antwort” eingestellt. Natürlich kann auf die Weise auch immer noch auf die alten Fragen geantwortet werden.
So bleibt es in der Kategorie insgesamt etwas übersichtlicher : )
Egal ob euer Archiv einen Social Media - Account (auf welcher Plattform auch immer) betreibt, oder nicht: nutzt ihr eure privaten Accounts auch dafür, um auf Arbeitsthemen hinzuweisen - also beispielsweise Veranstaltungen, eigene Projekte oder Veröffentlichungen?
Ja, auch wenn meine “Reichweite” - nur Fediverse, eherländliche Gegend - sicher überschaubar ist. Ich hatte auch schon mal Bilder gepostet, bei denen mir dann tatsächlich bei der Zuordnung geholfen werden konnte.
Bisher gar nicht, nein. Liegt aber eher daran, dass ich fast nur noch auf Discord aktiv bin und nicht mehr bei anderen Plattformen, die auf Twitter gefolgt sind. Auch wenn ich da teils Accounts habe. Und bei Discord passt es einfach nicht so hin.
This meeting could have been an Email - seid ihr eher “Team Mail” oder “Team Gespräch auf dem Flur” zur Klärung einer Frage im Archivalltag? Oder sagt ihr: “Naja, es kommt darauf an”?
Ganz klar Team “Kommt darauf an”!
Meistens werden ohnehin die Themen und Fragen von denen man es nicht erwartete hat zu nem Meeting und wieder anderes klärt sich dann ebenso unerwartet kurz aufm Flur oder in wenigen Sätzen am Telefon.
Mit den Jahren bin ich dahingehend auch insgesamt entspannter geworden. Vermeintlich Simples zu Meetings aufzublasen ergibt sich meist aus unterschiedlichen Wissensständen. Und im Zweifel nehme ich mir lieber die Zeit, einen Aspekt nochmal verständlich darzustellen als hinterher die vielen kleinen Löcher stopfen zu müssen.
Dazu muss aber gesagt werden, dass in den Kolleg/innenkreisen, in denen ich verkehre so gut wie niemand reflexartig Meetings ansetzt.
Email mit eventuellem Meeting aber nicht Meeting ohne Email. Also im weitesten Sinne. Viele Meetings in denen ich schon gesessen habe waren jetzt nicht völlig unnütz. Allerdings wurden sie oft nicht vorbereitet. Ich bin großer Fan davon, alles was per Email gut klärbar oder erklärbar ist vorher rumzuschicken und durchzulesen(!) und dann auf der Basis im Meeting zu sprechen. Mir ist klar, dass teils die Zeit für Vorbereitung fehlt. Gerade wenn man von Termin zu Termin springt. Aber es hätte etliche Meetings deutlich zielführender gemacht. Ich versuche das so gut es geht. Also sowohl als Teilnehmende als auch als Organisierende. Gelingt mir aber auch nicht immer.
Kommt absolut drauf an. Für größere Gruppen ist es sicher sicher, sich auch mal “richtig” zu treffen - für die allermeisten Besprechungen reicht Virtuell aber auch aus.
Wobei wir zumindest bei uns in der Abteilung eigentlich immer persönlich besprechen - wir sind aber auch nur 8 Leute. Für Besprechungen mit Kolleg*innen aus den anderen Abteilungen des NLA müssen wir meist nach Hannover, was aus Aurich schon eine ziemlich lange Anreise ist.
Workshop, Vortrag, World Café.. natürlich hängt ein Format zur Vermittlung von Inhalten auch vom Thema ab. Aber wenn ihr es euch aussuchen könntet: Was sind eure liebsten Veranstaltungsformate?
Hängt vom “Anwendungsfall” ab - in vielen Fällen funktionert ein Workshop gut, wenn die Gruppe nicht zu groß ist. Vorträge funktionieren vor allem bei großen Gruppen gut und wenn das zu vermittelnde Wissen eher theoretisch, also ohne praktische Anwendung, ist.
World Cafés oder Bar Camps habe ich bisher als sehr interessant erlebt und als den tiefsten Austausch. Genauso wie Workshops. Aber auch Vorträge finde ich gut, wenn es zum Thema und meinen Wünschen passt. Wenn ich mich in ein Thema gerade erst rein denke, finde ich den direkten Austausch meist erst einmal zu viel und bevorzuge eher Vorträge.
Die neue Frage der Woche: Anhand welcher Kriterien sucht ihr euch eure Fortbildungen aus? Spannendes Thema, vorhandenes Budget, kurze Anreise, Online-Format? Was ist euch besonders wichtig?